Aussehen, Farbe, Augenfarbe, Gewicht, Körperlänge

Die Perserkatze teilt sich mit der Exotischen Kurzhaarkatze (Exotic Shorthairs, kurzes Teddybärenfell) und Colourpoints einen gemeinsamen Rassestandard. Unterschiede zwischen diesen drei Katzenrassen gibt es beim Fell und zwar in der Länge, der Textur und der Farbe. Vom Körperbau sind drei ziemlich gleich.

Es gibt verschiedene Rassekatzen-Vereine, die auch verschiedene Standards für Perserkatzen definiert haben können.

Foto Perserkatze Baby mit Vater:
Perserkatze Vater und Sohn

Perserkatze Standard

– Körperbau: Groß – bis mittelgroß, gedrungener Körper auf niedrigen, kurzen und stämmigen Beinen mit runden Pfoten. Zwischen den Zehen sind Haarbüschel erwünscht. Die Brust und Schulter einer Perserkatze sollte breit, muskulös und massiv sein.

– Kopf/Form: rund und massiv, gut proportioniert, sehr breiter Schädel. Dies kann zu Brachycephalie führen.

– Stirn: gerundet

– Wangen: voll

– Nase: kurz, breit, mit deutlichem Stopp. Der Stopp muss zwischen den Augen sein, er darf weder oberhalb des oberen Augenlids noch unterhalb des unteren Augenlids platziert sein. Der Nasenrücken, wie auch der Nasenspiegel müssen breit sein. Nasenlöcher sind gut geöffnet, um einen ungehinderten Durchfluss der Luft zu ermöglichen. Es gibt aber auch Züchter, die den alten Typus mit langer Nase bevorzugen (lange Nase entspricht jedoch nicht den Zuchtrichtlinien).

– Kinn: stark

– Kiefer: breit und kräftig

– Ohren: Klein, weit auseinanderliegend und niedrig am Kopf platziert. Die Spitzen sollten abgerundet sein. Schön sind lange Ohrbüschel.

Farben der Perserkatze

Perserkatzen gibt es in vielen verschiedenen Farbkombinationen. Recht selten ist die klassische Solid-Färbung (einfarbig). Tabby-Varianten kommen da deutlich häufiger vor. Aber es gibt nicht nur zweifarbige und dreifarbige Perser Katzen, nein es gibt sie auch noch in Smoky, Exotic und Point. Besonders beliebt sind übrigens Perserkatzen in Smoky Farbe.
Die Farbe einer Perserkatze ist abhängig von der Zucht. Um möglichst exakte Wunschfarben und Kombinationen zu erhalten, werden Perserkatzen und Perserkater nach genetischen Gesichtspunkten verpaart.

Mögliche Farben Perserkatze: Alle.
Nicht mögliche Farben. Keine
Mögliche Fellzeichnung: Alle.
Nicht mögliche Fellzeichnung: Keine.

Augenfarbe

Zwar haben mehr als 50 Prozent aller Perserkatzen blaue Augen, es gibt aber noch weitere, zulässige Augenfarben. Nicht erlaubt sind zweifarbige Augen, unerwünscht sind außerdem grüne oder gelbliche Ränder im Auge. Das deutet auf einen Fehler bei der Zucht hin.

Wie schwer darf eine Perserkatze sein?

Besonders schwere Perserkater

Laut Wikipedia ist die Perserkatze eine recht schwere Katzenrasse. Ein Perserkater bringt einige Kilogramm auf die Waage. Im Durchschnitt sind es beim Perser zehn Kilogramm, bei der Perserin nur 8 Kilogramm. Das sind allerdings nur Durchschnittswerte und stehen so nur bei Wikipedia. Normalerweise werden Perserkater wohl nur bis zu 6 Kilogramm schwer und die Katzen etwa 3 bis 4,5 Kilogramm.

Wie schwer eine Perserkatze wird, hängt zum einen von ihrem Geschlecht ab, aber eben auch von ihrer Lebensgestaltung und der Futterwahl. Wie bei der durchschnittlichen Lebenserwartung der Perserkatzen gibt es auch hier wieder einen Zusammenhang zur Frage Hauskatze oder Freigänger: Eine Freigänger Perserkatze wiegt im Schnitt zwei Kilogramm weniger als eine Perserkatze, die als Hauskatze lebt.

Körperlänge der Perserkatze

Eine ausgewachsene Perserkatze bringt es auf eine Körperlänge von 40 bis 60 Zentimeter ohne Schwanz. Der Schwanz selber kann bei einer Perserkatze 30 Zentimeter und länger werden. Ein Perserkater ist im Durchschnitt fünf bis zehn Zentimeter größer als die Perserin.

Aussehen

Insgesamt sieht die Perserkatze groß und muskulös aus. Fettansätze sucht man zum Glück vergeblich.

Colorpoint auch Maskenperser bzw. Himalayan

Die Colourpoint (auch als Maskenperser oder Himalayan bezeichnet) ist eine Farbvariante der Perserkatze, die durch Kreuzung von Siam- und Perserkatzen entstanden ist. Farblich ähnelt sie der Siamkatze. Der Rassestandard entspricht bis auf die Färbung der Perserkatze. Die erste Colorpoint wurde im Jahr 1935 in den USA geboren. Die zielgerichtete Zucht begann man in Großbritannien in den den 1940er Jahren.