Gesundheit Perserkatze

Das flache Gesicht der Perserkatze führt häufig leider zu Atemproblemen und zur Verstopfung der Tränenkanäle. Inzwischen versuchen Züchter einen anderen Weg einzuschlagen und gehen wieder auf längere Schnauzen beim Perser.

Es gibt aber auch zwei Erkrankungen, die typisch für Perserkatzen sind. Dabei handelt es sich um Erbkrankheiten, auf die seriöse Züchter ihre Zuchttiere auch testen.

Zum einen ist das die Polyzistische Nierenerkrankungen (PKD, Zystenbildung in den Nieren) und zum anderen die Hodendystopie (Lageanomalie des Hodens).

Peke Face Perser

Gerade im 20. Jahrhundert war die Perserkatze häufig genug Modekatze und das mit allen negativen Auswirkungen. Gerade dann kamen viele gesundheitliche Probleme auf, da die Nase immer kürzer gezüchtet wurde. Ergebnis waren die sogenannten Peke faced-Perser, diese waren extrem plattnasig und hatten neben Atembeschwerden auch tränende Augen und sogar Probleme beim Fressen.

Tierschutz und Perserkatze

Von verschiedenen Tierschutzorganisatoren werden die extremen Züchtungen der Perserkatzen verurteilt. Da die zurückgesetzte Nase zu tränenden Augen, Entzündungen im Nasen- und Rachenbereich, Beschwerden bei der Nahrungsaufnahme und Problemen beim Atmen führen kann. Auch die Geburt ist oft problematisch und erfordert dann einen Kaiserschnitt. Eine weiße Fellfarbe kann genetisch mit Taubheit gekoppelt sein. Auch das immer wieder betont wird, dass die Perserkatze eher eine Wohnungskatze ist, da ihr Fell beim Freigang schnell verknotet und ihre Beine so kurz wären, zeigt, dass es eine Katze ist, die zum Gefallen der Menschen gedacht ist.