Lebenserwartung der Perserkatze

Wie alt werden Perserkatzen?

Die durchschnittliche Lebenserwartung einer reinrassigen Perserkatze liegt bei Wohnungshaltung bei etwa 13 bis 18 Jahre. Das gilt natürlich nur, wenn die Perserin bei gesundem Allgemeinzustand ist. Natürlich können Perser-Katzen auch deutlich älter werden und leider können sie auch kürzer leben. Immerhin ist es aber keine Seltenheit, dass eine gesunde Perserkatze auch über 20 Jahre alt wird.

Mit ihrem Durchschnittsalter liegt die Perserkatze auch im Schnitt aller Hauskatzen. Die Lebenserwartung von Katzen hängt hauptsächlich davon ab, ob es eine Freigängerkatze oder eine Wohnungskatze ist. Übrigens leben Wohnungskatzen im Durchschnitt meist drei bis fünf Jahre länger als ihre freilaufenden Kollegen.

Sterben Perserkatzen früher?

Ist man Dosenöffner bzw. Halter einer Perserkatze wird man früher oder später mit der Aussage anderer Menschen konfrontiert, dass Perserkatzen früher sterben als andere Katzen. Das soll u.a. natürlich damit zusammenhängen, dass es eine Rassekatze ist oder auch damit, dass das Fell der Perserin länger Leber ist und das das irgendwann zu einer gesundheitlichen Belastung wird. Das mit dem Fell ist eher Unsinn. Richtig ist aber natürlich, dass die Perserkatze eine Rassekatze ist und es inzwischen auch zwei Erbkrankheiten gibt, unter der sie leiden kann. Das ist zum einen PKD und HCM. Die eine Krankheit schädigt das Herz, die andere die Niere. Beide Krankheiten enden tödlich. Beim Kauf einer Perserkatze sollte man also unbedingt darauf achten, dass die Elterntiere auf diese beiden Erbkrankheiten getestet wurde. Denn diese würde natürlich die Lebenserwartung erheblich nach unten drücken.

Daher ist es wichtig, eine Perserkatze bei einem seriösen Züchter und nicht einem Vermehrer zu kaufen. Der seriöse Perser-Züchter, dem auch das Wohl seiner Perser am Herzen liegt, wird eher Zeit und Geld in entsprechende Untersuchungen stecken als ein Vermehrer. Auch kann man hoffen, dass nur mit den Katzen gezüchtet wird, die zumindest dem Mindestmaß im Rassestandard genügen.

Trotz ihrer problematischen Zuchtgeschichte sind Perserkatzen darum bei guter Haltung, gesunder Ernährung und regelmäßiger Pflege relativ langlebig. Um die durchschnittliche Lebenserwartung nicht nur zu erreichen, sondern am besten auch zu übertreffen, können Halter durch regelmäßige Überpfüfungen beim Tierarzt, artgerechte Haltung und eben gesunde Ernährung einiges tun.

Siehe auch Gesundheit Perserkatze.